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EMANUEL ADINIAEV – UNSER KANDIDAT FÜR DIE RV DER JÜDISCHEN GEMEINDE ZU BERLIN
Emanuel Adiniaev, KOACH-Kandidat
Emanuel Adiniaev, KOACH-Kandidat

Am 20. Dezember 2015 wählen etwa 9.000 wahlberechtigte Mitglieder der jüdischen Gemeinde zu Berlin ihr Parlament.
Zwei Bündnisse, die KOACH-Partei mit dem Spitzenkandidaten Joffe Gideon und die EMET-Partei mit dem Spitzenkandidaten Sergey Lagodinsky, werden bei der Wahl am 20. Dezember 2015 gegeneinander antreten.

Die Gemeinde der Bergjuden in Deutschland unterstützt bei der Wahl der Repräsentantenversammlung der jüdischen Gemeinde zu Berlin die Kandidatur des 23 – jährigen Berliners Emanuel Adiniaev von der KOACH – Partei.

Der Physik- /Chemiestudent Emanuel Adiniaev ist in Berlin geboren. Seine Eltern stammen ursprünglich aus “Krasnaya Sloboda – Rote Siedlung” (Aserbaidschan). Krasnaya Sloboda gilt als Heimat der aserbaidschanischen Bergjuden und diese jüdische Siedlung in der Stadt Guba wird in den Medien oft als “Jerusalem des Kaukasus” bezeichnet.

Am 30. November 2015 wird sich der Vorstandsvorsitzende der GBJD Orkhan Shafadiyayev mit dem KOACH – Kandidaten Emanuel Adiniaev in Berlin treffen, um über die zukünftige Zusammenarbeit zu diskutieren. Es ist auch ein Treffen des Vorsitzenden der GBJD mit den Spitzenkandidaten der beiden Bündnisse, Joffe Gideon (KOACH)  und Sergey Lagodinsky (EMET), geplant, um über die jetzige Lage sowie die Zukunft der jüdischen Gemeinde zu Berlin zu diskutieren.

Wir stellen euch die offizielle Ansprache von Emanuel Adiniaev an die Gemeindemitglieder vor, der mit Herz und Verstand sich für die Bedürfnisse der Gemeindemitglieder einzusetzen verspricht:

“Ich bin seit meiner Geburt Mitglied der Jüdischen Gemeinde und habe viele Seiten dieser kennenlernen dürfen. Als ich in die siebte Klasse der Jüdischen Oberschule (heute Jüdisches Gymnasium – Moses Mendelssohn ) eingeschult wurde, hat sich mein Leben verändert.

Ich habe dank der Lehrer und vieler meiner Mitschüler eine Leidenschaft für Musik und Sport entdeckt. Seitdem habe ich die Gemeinde auf ihren Veranstaltungen mit meiner Schule und der Musik repräsentiert. Wir hatten die Ehre für den ehemaligen Israelischen Präsidenten Shimon Perez eine musikalische Untermalung vorzubereiten, aber auch auf Gedenk – und religiösen Veranstaltungen zu wirken.

Seit meiner Bar-Mitzvah besuche ich regelmäßig die Synagogen unserer Gemeinde, denn Glaube spielt in meinem Leben eine große Rolle. Ich glaube auch, dass wir Stolz sein können, die größte Jüdische Gemeinde in Deutschland zu sein und müssen diese nach außen hin im besten Licht vorzeigen, auch wenn es manchmal schwierig ist, einer Meinung zu sein.

Wir, als Gemeinde, müssen immer für neue Projekte im Bereich Kultur, Jugend und Religion sorgen. Wir müssen wissen, dass wir immer Orte wie die Synagogen, die Klubs und für die Kinder und Jugendlichen das Jugendzentrum haben. Dort müssen wir uns weiterbilden, uns kennenlernen und natürlich unsere Religion und Traditionen pflegen.

Unsere Sicherheit und die unserer Familien ist uns auch wichtig. Die Institutionen werden überwiegend bewacht. Die „Misgeret“, eine Initiative von Gemeindemitgliedern, die Synagogen und Veranstaltungen ehrenamtlich bewacht haben, gibt es leider nun seit mehreren Jahren nicht mehr. Einer meiner Ziele ist es, diese wieder aufzubauen, denn damit wird auch ein neues Sportangebot für Jugendliche und Erwachsene entstehen.

Ein weiteres Ziel von mir ist es, neue Förderprogramme für Kinder und Jugendliche im Bereich Bildung einzuführen. Aktivitäten nach der Schule, Nachhilfe, Beratung für Schüler, Musik und Sport sollten wir unseren Kindern auch im westlichen Teil Berlins bieten können. Warum also ich? Ich kann versprechen, mich mit Herz und Verstand für die Bedürfnisse unserer Mitglieder einzusetzen und unsere Gemeinde mit Stolz und Ehre zu vertreten.

Alle KOACH!-Kandidaten wollen Gutes für unsere Gemeinde tun. Lassen Sie das Jahr 5776 ein gutes Jahr für die Gemeinde werden und wählen Sie jeden einzelnen der 21 Kandidaten der Gruppe KOACH-Berlin 2015!

Ihr Emanuel Adiniaev”

Pressestelle der Gemeinde der Bergjuden in Deutschland e.V.

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Kamilla Aschumova

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